Notmops

George

Am Sonntag, dem 22. August 2004, erhielten wir abends einen Anruf, in dem uns mitgeteilt wurde, dass in der tierärztlichen Hochschule Hannover ein Mopsrüde ist, der von seinem Besitzer nicht mehr zurückgenommen werden konnte und somit ins Tierheim sollte.

Am Montag habe ich dann sofort in Hannover angerufen und mir wurde alles über den Zustand des Möpschens berichtet.
Ich mußte aber noch bis Dienstag warten, bis die Entscheidung gefallen war, den Mops an die Notmopshilfe zu übergeben.

Da er krank ist und weiter behandelt werden muss, gestaltete sich die Vermittlung als doch recht schwierig.
Nach einer Absage am Mittwoch habe ich dann jedoch jemanden gefunden der es kaum erwarten konnte sein neues Möpschen kennenzulernen.

Meine Schwester und ihr Mann machten sich am Freitag dann also auf nach Hannover, dafür danken wir den Beiden ganz herzlich, um den armen Kerl abzuholen.
Sie wurden ausführlich über den Gesundheitszustand informiert, mit Medikamenten, Futter und allen Untersuchungsunterlagen ausgestattet und verließen dann nach einer langen Verabschiedung aller beteiligter Mitarbeiter mit George, so sein neuer Name, die Klinik.
In diesem Zusammenhang danken wir ganz herzlich dem Team der Hochschule Hannover für ihre Bemühungen und Zusammenarbeit.

Bei Suse sollte George nun bis Samstag auf sein neues Frauchen warten. Trotz seines langen Klinikaufenthaltes von 5 Wochen ist er fröhlich und vergnügt, rauft, spielt und ist sehr einfach zu händeln. Er hat sich vorbildlich benommen, nur mit Ellie, Suses Mopsmädel, wollte er nicht spielen.

Samstag machte ich mich auf, um George an sein neues Frauchen zu übergeben. Diese kam zum vereinbarten Termin und konnte es kaum mehr erwarten, ihr neues Möpschen zu sehen. Auch ihr 10 jähriger Shi Tzu Rüdiger hatte nix gegen seinen neuen Bruder einzuwenden, Gott sei Dank :-)))

Nach einem langen Gespräch über den Gesundheitszustand und die weitere Behandlung verließ uns George mit seiner neuen Familie. Für uns immer ein Moment mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Wir drücken George und seiner Familie die Daumen für seine Genesung.

(Dieser Bericht stammt von Sabine Peppersack)  


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