Notmops

Mike

Mit diesem wunderschönen Foto wurde uns Mike als Notmops zur Vermittlung übergeben. Ein sehr fitter 7 jähriger Rüde, der allerdings eine "Macke" hatte, exessives Bellen, sobald Besuch den Raum betritt.

Ein berufsbedingter Umzug ins Ausland, mitten in eine Weltstadt, ohne Aussicht auf eine Wohnung in der Hundehaltung erlaubt war, war der Trennungsgrund. Eine schwere Entscheidung die mit sehr viel Herzblut und Tränen getroffen wurde.

Unsere Suche beschränkte sich somit auf ein ruhiges Eiegenheim, in dem alles seinen geregelt Gang ging, ohne große Aufregung. Die Flut der Bewerber war mal wieder enorm und wahrlich keine einfache Aufgabe, aus all den mopsliebenden Menschen den besten Platz für Mike zu finden.

Letztendlich entschieden wir uns nach langen Gesprächen und abwägen der Situation beider Seiten ( Mops und Mensch) für ein Paar aus Stuttgart, samt 15 jährigem Perserkater. Kurz vor Weihnachten machte sich Herr M. auf die aufregende Reise nach Frankfurt/Oder ( per Zug, 1. Klasse, ein ganzes Abteil für eine stressfreie Fahrt ), um seinen neuen Mitbewohner in Empfang zu nehmen.

Die Eingewöhnungszeit ist mittlerweile ganz hervorragend bewältigt worden, das Bellen Dank konsequenter Erziehung, fast im Griff und Mike ist ein wahrer Sonnenschein.

Guten Tag Frau Becker,

Mike gehts gut. Wir waren letzte Woche noch beim Tierarzt um sämtliche Impfungen zu machen damit wir wieder in den Sommer starten können.

Das Anbellen von fremden Leuten stellt nicht wirklich ein Problem dar. Man kann mit ihm in die Stadt, in Geschäfte, in Restaurants, mit der Strassenbahn oder mit dem Zug fahren, da verhält er sich absolut ruhig und problemlos. Und wenn unsere Freunde zu Besuch kommen, so schlägt er kurz an, bleibt dann aber auch ruhig, wir müssen ihm halt nur den Befehl ruhig zu bleiben geben. Er grummelt dann meistens noch etwas vor sich hin, versucht die Anbellerei auch meist noch ein zweites oder drittes mal, aber es reicht dann schon aus, wenn man ihm sagt er komme ins Schlafzimmer. Dies hat in der Regel den gewünschten Erfolg, dann legt er sich meistens brav auf die Couch um bei den Leuten bleiben zu können.

Schlafen tut er bei uns im Bett, schön in der Mitte um auch ja uns beide im Blick zu haben. Schnarchen tut er nur auf dem Rücken ansonsten keine grossen Geräusche.

Wir geben unseren "Sonnenschein" nicht mehr her, dazu haben wir Ihn schon zu lieb gewonnen, und unser Kater kommt ohne Probleme mit ihm klar. Die Fronten was wem sein Bereich ist wurden innerhalb der ersten beiden Tage geklärt, und seiterher kein Problem. Wo Hund da Katz, wo Katz da Hund, so sieht es aus.

Susi Becker [11.02.2008]


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